Nach erfolgreichem Einkaufsmarathon (neue persönliche Bestleistung: 3:57:13 Stunden...endlich mal unter 4 Stunden geblieben...das entspricht einem Schnitt von 27 Waren/Minute bei normaler Belastung. Im Speed-Shopping schafft Mann maximal 50 Waren/Minute, die aber im Vergleich zu Frau´s 160 Waren pro Minute relativ erbärmlich aussehen.) muss Mann seinen Nachwuchs wieder von der Schule abholen, denn Mann denkt mit und hat sich die Zeit so eingeteilt, dass er direkt nach den zu kaufenden Kleinigkeiten die viel kleineren Kleinen von der Schule abholen kann.
Da Mann neben seinen Shopping-Künsten auch ein hervorragender Vater ist, warten die 2 Sprößlinge auf ihren Vater und sobald das sympathische Schnurren des Motors des Autos zu hören ist (Sohn erkennt sofort, dass es sich um den 5er BMW seines Vaters inklusive Anhänger für die Einkäufe handelt und signalisiert seiner Schwester, dass „Papi“ kommt) kommen ihm 2 mehr oder weniger freudestrahlende Kinder entgegen. (mehr oder weniger, da Schwester ihrem Bruder freundlicherweise mal wieder den Schulranzen übergeben hat und Sohn nun schon wieder 2 Taschen tragen darf...) Jedoch hängt das kleine Prinzesschen mal wieder am Handy und bewundert sich gleichzeitig in ihrem Pocket-Spiegel und somit muss Papi warten, bis sein Schatzi fertig ist (Nein, Selbstverliebtheit, Arroganz und Wichtigtuerei sind nicht vererbbar...vor allem nicht von Mutter zu Tochter).
Nachdem nun alle wichtigen 3. Klässlerinnen Gespräche beendet sind kann Vater seinen Leidensgenossen von seiner Last erlösen und während er ihm die Ränzen abnimmt, genau in diesem Moment, erkennen alle Männer der Welt, dass es ihnen genauso ergehen wird, wenn sie sich nicht ihrer Unterdrückung widersetzen und eine Revolution gegen das böse Geschlecht durchführen, aber genau auf dem Höhepunkt der männlichen Revolutionsplanungen klingelt mal wieder das Handy und wer dran ist, ist wohl überflüssig zu fragen:
„Schaaaaaaaaaatz, du weißt doch wie sehr ich Kiwis mag?“
„Natürlich weiß ich das meine Prinzessin...“ (Mann spielt seine Unwissenheit natürlich nur...er weiß genau, was Frau mit diesem Satz bezwecken wollte)
„.....kannst du mir vielleicht n Paar mitbringen? „
„Natürlich Schatz...ich bring dir deine Kiwis mit...“ (Was anderes bleibt ihm auch nicht übrig)
„Danke Schatz! Ich liebe dich!“
„Ich dich auch!“
Nachdem genug nicht ernst Liebesbekundungen ausgetauscht worden sind, kann Mann dem Wunsch seiner Frau nachgehen und fährt zurück in den Supermarkt um die Kiwis zu besorgen.
Mann hat natürlich gedacht, dass er nur ein Paar Minütchen im Markt verbringen wird, hat sich aber schwer getäuscht, da nur eine Kasse geöffnet ist und vor ihm 27 Leute sind...Dieses äußerst glückliche Umstand bewirkt, dass Mann nun wieder ein Date mit der Politessin hat, die ihm schon wie ein Aasgeier auflauert.
„Sie haben mich wohl vermisst Schätzchen?“ beginnt das 200 Kilo-Monster, dass eine geschätz 10 Nummern zu kleine uniform trägt, das nette Gespräch.
„Natürlich...und, was gabs zum Mittagessen? Oder soll ich lieber fragen: Was gabs nicht?“
„Beamtenbeleidigung...100 Euro extra“
„Wenn ich sie so sehe, denk ich, dass ich 3 Beamten beleidigt habe“
TO BE CONTINUED
Montag, 9. November 2009
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