Freitag, 21. Januar 2011

Poetry Slam 20.01.2011

Ich als Gentleman der alten Schule möchte mich im Vorraus schon mal für die kommenden Minuten bei allen weiblichen Wesen, die heute Abend anwesend sind, entschuldigen...ich meins nicht ernst...obwohl, wenn ich so darüber nachdenk mein ichs shcon ernst und mir tuts auch nicht leid...naja, Hauptsache wir Männer haben jetzt erstmal unseren Spaß


Bereits der alte Philosoph Platon wusste bereits, dass die Seelen der Frauen nichts wert sind, aber das ist eine andere Geschihcte, die wir hier nicht ausführen wollen...sehen Sie Herr Firmke, es bleibt doch was aus ihrem Ethikunterricht hängen...
naja, die folgenden Minuten werden uns Männern und all denen, die welche werden wollen, hilfreiche Tipps im Umgang mit Frauen geben bzw. das weibliche Verhalten analsysieren, ausgehend davon, dass Frauen berechenbar sind, was natürlich ein absoluter Trugschluss ist.


Station 1 auf unserer Reise durch die weibliche Psyche ist die Analyse des feminen Einkaufsverhalten...eigentlich unglaublich was Frauen im Stande sind zu leisten, während sie ihrem Shopping-Wahn verfallen sind. Frauen merken sofort, wenn irgendwo ein kleines einsames Paar Schuhe auf diesem Planeten eine neue Besitzerin sucht...Ein Regal mit glitzernden Ohrringen ist für eine Frau das, was für einen Einarmigen ein Second Hand Shop ist...und wenn die 4 Buchstaben S A L E in einem Schaufenster zu sehen sind, sollte Mann seine Beine so schnell wie möglich in die Hände nehmen und flüchten bevor alles zu spät ist...naja, worauf ich eigentlich hinaus will ist das eigentliche Meisterwerk der weiblichen Hirnmasse, die - ich nenn sie mal - Umtausch „logik“...ob das Wort Logik in diesem Zusammenhang gerechtfertigt ist, sei an dieser Stelle mal so hingestellt...bilden Sie sich einfach selber ein Urteil...

klassischer Gedankengang einer Frau beim Shoppen
Ohhh...das ist aber eine schöne Hose...
(sie hat Größe 32...die Hose hat natürlich Größe 28, normalerweise ein Problem, aber schauen wir mal wie Frau dieses Problem löst)
...ich glaub die nehm ich in der Größe mit
(sie muss sie nicht anprobieren....NEIN! Sie ist eine Frau und Frauen müssen sowas nicht)
...achwas, ich nehm sie lieber noch ne Nummer kleiner...ich hab ja gerade gegessen
(ein stilles Wasser kombiniert mit einer low fat Reiswaffel ist für die modebewusste Frau von Welt in Männerkalorien umgerechnet schon ein komplettes Mittagessen)
also bin ich nur n bisschen aufgebläht...in 26 passt die mir sicher auch noch locker...
Frau ist nun glücklich...und was muss Frau jetzt tun? RICHTIG Das Glücksgefühl mit der gesamten nördlichen Hemisphäre teilen. und so wählt Frau genau den Weg zur Kasse, der sie durch sämtliche Abteilungen des Ladens führt sodass das Etikett mit der Konfektionsgröße für jedes weibliche Individuum im Umkreis von 50 Kilometern optimal zu sehen ist. der Triumphmarsch findet an der Kasse seinen Höhepunkt, als Frau der vor Neid platzenden Verkäuferin mit einem Lächeln im Gesicht die Hose so über die Theke reicht, dass der gesamte Laden ein weiteres Mal sieht, dass sie in eine 26 passt....den absoluten Gipfel der Glücksempfindungen aber erreicht Madame mit der Frage an die Verkäuferin: „ich kann die Hose schon noch umtauschen, wenn sie mir zu groß ist, oder?“ Die Verkäuferin presst ein überaus freundliches „JAAA“ zwischen den Zähnen hervor und freut sich schon auf die nächste Kundin,die sie bereits in ihren Augenwinkeln erkennen kann, denn das Moppelchen hat eine etwas naja, wie soll man sagen...massivere Figur als unsere Verkäuferin und so ist zumindest ihr Tag gerettet...naja, so sind Frauen nunmal....
Aber zurück zu unserer stolzen 26er Trägerin....Es ist natürlich überflüssig zu erwähnen, dass sie nicht in die Jeans passt, einen Tag später wieder in den Laden geht und sich die gleiche Jeans in 28 kauft, um dann wiederum zu merken, dass sie schon wieder nicht passt...dieses Phänomen wiederholt sich gefühlte 473 mal bis Frau zu ihrer richtigen Größe findet, die sie mit einem „die ist aber eng geschnitten“ an der Kasse bezahlt, was die nun sichtlich zufriedene Kassiererin mit einem „ja, da haben Sie recht“ strahlend quittiert....aber Frau wäre keine Frau, wenn sie natürlich nicht auch hier einen Trick parrat hätte ...sie tauscht das Etikett ihrer wahren Größe mit dem einer 28er Hose um, damit der Rest der Welt denkt, sie hätte nichtsdestotrotz eine Topfigur und die Anpassungsschwierigkeiten der Beinkleider seien nur schnitttechnischer Natur...naja, lassen wir sie einfach in ihrem Glauben.


Kommen wir nun zu Station 2 unserer Reise...ein Klassiker...Oldie but Goldie: Frauen und Autos, women and cars, chicas y coches , femmes et voiture, Zene i auta...hört sich eigentlich in jeder Sprache nach Unfall an, nicht wahr?

Naja, nichtsdestotrotz möchte ich mich Hier eigentlich kurz halten, da dieses Thema schon mehr als ausgelutscht ist...an dieser Stelle nur einen kleinen, aber sehr hilfreichen Tipp für alle Männer, die gerne Zeit sparen wollen, Stichwort Frauenparkplätze.
Das Heiligtum feministischer Widerstandsbewegungen steht normalerweise wie ein Fels in der Brandung...normalerweise: Wenn Mann sich schief und viel zu weit nach hinten hinausragend auf einen Frauenparklpatz stellt, die Außenspiegel des Nachbarn wegfährt und beim Aussteigen die Tür in das Auto der Nebenfrau rammt, fällt es absolut nicht auf, dass auf diesem Parkplatz in Wirklichkeit keine Frau parkt...dieser Trick funktioniert in 11 von 10 Fällen!

Hauptsache Mann verhält sich so, wie Frau sich verhalten würde...und um die Sache perfekt zu machen einfach einen süüüüßen „Baby on Board“-Aufkleber an die Heckscheibe anbringen, überall Enrique Igleasias und Take That CDs rumliegen lassen und schließlich das überlebenswichtige Notfall Package „Beauty to go – by Ellen Betrix“ mit den neusten Mango-, Avocado-, Aloe Vera-, Cremes mit Hyper Sensitiv Anti Dry High Energy Skin-friendly Function auf dem Beifahrerinnensitz liegen lassen und die Sache läuft...übrigens, Frauenparklätze werden - typisch Frau – nach dem Motto: Größer ist besser errichtet...
aber Vorsicht männer: mann hat schon Frauenparkplätze gesehen, die per Testosteron-Scanner den Feind aufspüren und ihn vernichten...also Vorsicht...
Man munkelt übrigens, dass Alice Schwarzer gerne auf einem Frauenparkplatz bestattet werden möchte... aber davon ein ander mal mehr...


Station 3: die Waage

Zum Ende unserer Reise betrachten wir die Frau und ihr Verhältnis zu ihrem Körper.

Neben Pickeln, Heißhungerattacken und (natürlich) Autos ist die Waage der Frauen Feind Numero Uno. Für die schöne Hälfte der Menschheit sind der Grund für steigendes Gewicht keineswegs die eigenen Essgewohnheiten oder die unzureichende sportliche Betätigung, nein nein, es ist selbstverständlich immer die Falschjustierung der Waage beziehungsweise technische Unzulänglichkeiten bei der Messung ausgelöst durch Störungen der Schwerkraft im heimischen Badezimmer....Und wenn die Waage mal ein einigermaßen akzeptables Ergebnis liefert, dann zieht Frau 5-7 Kilo ab (wobei die Skale hier nach oben offen ist) damit sie 1. bei ihren size-zero Freundinnen nicht als Moppelchen auffällt und sich 2. immernoch viel schöner, größer, dünner und toller wie sämtliche Victoria Secret Models zusammen fühlen kann...
getreu dem Motto „Einbildung ist auch eine Bildung“ vertieft sich Frau in diese Spirale der Gewichtssubtraktion und nimmt so in ihrer Vita geschätze 253 Kilo ab, was bei einem gedanklichen Endgewicht von -188 Kilo bei einer Größe von 1,76 meter einen BMI von -60,7 ergibt...ein halbwegs gebildeter Mensch würde diese Werte vielleicht bezweifeln, aber naja...wir reden hier ja immernoch von Frauen, die denken, dass Louis van Gaal ein holländischer Maler ist und Wolfgang Amadeus Mozart Schweizer Chocolatier...aber naja, das ist eine andere Sache. Frau selbst fällt ihre manipulative Berechnung keinesfalls auf und ihren size-zero Freundinnen erst recht nicht, da die Kleidergröße in diesem Fall auch der Hirnmasse enspricht.

Das Problem an der ganzen Sache ist: nur weil Frau denk, dass sie in Wirklichkeit 5-7 Kilo leichter ist, wie es ihr die Digitalanzeige der Waage offenbart, heißt es noch lange nicht, dass sie wirklich 5-7 Kilo leichter ist...Frau dieses Phänomen zu erklären ist eigentlich vollkommen unmöglich...Mann bedarf hier übermenschlicher Kräfte...selbst unser Bundestrainer Jogi Löw könnte an dieser Stelle kein taktisches leck in der weiblichen Defensive finden, wenn er nicht gerade seine Haut mit Nivea Produkten eincremt, was nebenbei sehr sehr männlich ist!
Naja, bevor wir wieder abschweifen...hier eine klassiche Szene aus einem Otto-Normal-Badezimmer:

Sie: Du Schatz, bin ich zu fett? (Achtung Männer: Das ist die Todesfrage)
Er: Nein mein Zuckermäuschen, ich liebe dich so wie du bist!
Sie: Was soll das denn heißen? Du liebst mich so wie ich bin? Bin ich dir etwa zu fett?
Er: Nein mein Schatz, du bist perfekt so wie du bist!
Sie: Wieso antwortest du nicht auf meine Frage? Bin ich zu fett?
Er: ähhhhh.... (das Todeszögern...an dieser Stelle wandelt sich das eben grazilste Wesen der Welt, das keiner Fliege was zu Leide tun könnte, in ein Monster um, das sehr dem unehlichen Kind von king Kong und gozilla gleicht...)
Sie: Ich habs doch gewusst! Du findest mich zu fett! Wie kannst du das nur deiner eigenen Frau antun?
Er: Zuckermäuschen, du bist nicht fett! Mir gefällst du so wie du bist...ich liebe dich und deine Rundungen (fässt sie an)
Sie: FASS MICH NICHT AN! meine Rundungen? (es fliegen weibliche Hygiene und Hautpflegeprodukte Richtung Mann, der sie aber gekonnt abfängt...Mann lernt mit der Zeit...übrigens, auf www.nivea.de erklärt ihnen Kollege Löw, wie man eben gennantem Hautpflege Produkt am besten ausweicht...aber zurück ins Bad)
Er: Ja mein Zuckermäuschen, ich lie...
Sie: ICH VERPASS DIR GLEICH EIN PAAR RUNDUNGEN!!!! UND HÖR AUF MICH ZUCKERMÄUSCHEN ZU NENNEN VERDAMMT!!!
Er weicht aus und flüchtet aus dem Raum...

Analysieren wir die Szene: was hat Mann falsch gemacht? Er hat versucht, seiner Frau die Wahrheit zu sagen...mal schauen wie es anders hätte laufen können:

Sie: Du Schatz, bin ich zu fett?
Er: Natürlich nicht mein Hase, du bist überhaupt nicht fett!
Sie: Fett? Ich bin nicht fett?
Er: Sag ich doch, du bist nicht fett!
Sie: HÖR AUF ZU SAGEN ICH BIN FETT!
Er: ich sag doch, du bist nicht FETT
Sie: HÖR AUF!!!! ICH HASSE DICH!!!! ICH BIN NICHT FETT!!!!
Er weicht erneut dem Badezimmerinventar aus und sucht das Heil in der Flucht

Analyse: in diesem Fall haben die weiblichen Hörorgane sämtliche Wörter des Gatten ausgeblendet, da ein TODESWORT auf dem Radar aufgetaucht ist...ausschlaggebendes Todeswort ist FETT und in diesen Fällen schaltet das weibliche Hirn komplett auf Durchzug und auf grund dieser fehlerhaften Einstellung des femininen Hör- und Sprachzentrums wird Mann nun wieder unfreiwilliger Empfänger der Badezimmer Einrichung...

aber ein Mann wäre kein Mann, wenn er es nicht noch einmal versuchen würde...Versuch Nummer 3:

Sie: Du Schatz, bin ich zu fett?
Er: Ich muss gehen.

In diesem Sinne...Auf Wiedersehen


© by Abdallah Khazaleh 01/11